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STEREO Heft 2 Februar 2016

Zitate aus „STEREO  besucht  Leser“
Mit den Mitteln der Basis
Zum Termin in dem traumhaft schön mit Blick auf die Bergwelt gelegenen Anwesen haben wir ein ganzes Sortiment an verschiedensten Basen und Füßen im Gepäck: günstige wie auch aufwendigere Lösungen. Doch zunächst wollen wir „Witterung“ aufnehmen, so wie Widmanns goldiger Berner Sennenhund „Ringo“, der uns Flachlandtiroler erst interessiert beschnüffelt und dann zur Begrüßung seine riesigen Pfoten auf die Schultern legt. Herzlich und gastfreundlich ist es hier, und wir fühlen uns auch noch wohl, als wir mit Maria Pihls „Malvina“, ein Titel von der Hörtest-CD VI, den wir genau kennen, den Klang der Anlage checken.
Deren Darbietung ist homogen, in den Höhen sanft, aber gelöst und auch räumlich. Den Bass haben wir allerdings schon konturierter gehört, er kommt ein wenig wolkig, doch weder zu dünn noch aufgebläht. Insgesamt erscheint das Klangbild etwas diffus. Wir vermissen Randschärfe, Grip und Definition. Na, schaun mer mal, ob sich das machen lässt.
Was im Folgenden passierte, lässt sich kaum anders als „die Entwicklung des Klangs mit den Mitteln der Basis“ beschreiben, in deren Verlauf die Komponenten gleichsam über sich hinauswuchsen und gemeinsam ein Niveau erklommen, das Widmann Tränen der Freude in die blauen Augen trieb. Am Schluss stand ein vom tiefsten bis zum höchsten Ton vollkommen einheitliches, lebendig atmendes sowie hoch, tief und breit frei im Raum stehendes Klangbild, von dem der davon schier berauschte Weinliebhaber nie geahnt hätte, dass es in seinem Set steckt. Hat man’s nicht selbst erlebt, ist es schwer nachzuvollziehen. Hier die Erklärung, wie wir durch Herumprobieren so weit kommen konnten. Eigentlich hätte die Aktion zügig beendet  sein können. Denn allein eine „Base Two Pro“ von bFly unterm Meitner bringt so viel Fasson und Durchzeichnung in die Wiedergabe, dass Widmann mit uns staunt und zufrieden gewesen wäre – zumal eine weitere der mit Birkenmultiplex, Aluminiumplatte und Absorberfüßen arbeitenden Platten unter der Vorstufe den Klang abermals deutlich in diese Richtung verbessert. Und dies bei Gesamtkosten von knapp 1000 Euro für die unterschiedlichen großen „M“ – und „L“ – Ausführungen (um 440/560 Euro).

In deutlichen Schritten voran
Doch wir sind erst am Beginn und tauschen die bFly-Basen gegen „Sound Spacers“ (4er-Set um 190 Euro), flache, quadratische und insbesondere für Geräte vorgesehene Unterlegscheiben aus der „Magnesium-Fraktion“ von Black Forest Audio. Klang-Guru Volker Kühn schwört auf die hohe innere Dämpfung bei zugleich geringer Masse des Materials.
In der Tat sind die kleinen schwarzen „Bierdeckel“ klanglich im Vorteil, indem sie Vorstufe und Player abermals weiträumiger und tonal geschlossener auftreten lassen. Und sie bestechen durch noch flüssigeres Timing, lösen die imaginäre „Handbremse“ etwas mehr als die bFly-Basen. Sogar noch einen Schritt weiter geht’s mit Kühns auf demselben Prinzip fußenden „SoundSheets“ (drei Größen von 170 bis 215 Euro). Stand der Accustic Art auf der dünnen, mit einer Lage Stahl verstärkten Matte, klang Wolfgang Bernreuthers lässig swingendes „For Ole“ stimmiger, trotz seiner quirligen Lebendigkeit ruhiger und strukturierter.
Unter den Spikes der Lautsprecher probieren wir die artverwandten Magnesium „SoundPucks“ (Achter-Set um 250 Euro) anstelle der Aluminiumtellerchen. Was soll man sagen? Sie lassen die Gitarre in Alex de Grassis „Turning“ zwar nur geringfügig harmonischer, dafür jedoch energischer und druckvoller erscheinen, als ob der Meister, der so zudem plastischer umrissen zwischen den Sonus Faber auftaucht, strammere Saiten aufgezogen hätte.
Bei allen Maßnahmen wechseln wir ständig zur Ausgangsposition zurück sowie zu anderen Lösungen, um unsere Ergebnisse zu überprüfen. Auch die Musik ändert sich laufend, damit unsere Eindrücke eine größere Bandbreite bekommen. „Je nach Unterlage höre ich stets etwas anderes, aber immer deutliche Verbesserungen“, schwärmt Thomas Widmann, den ob des in Sachen Natürlichkeit wie Finesse immer weiter gesteigerten Aufspiels seiner Kette echte Euphorie erfasst. Es ist ja aber auch zu schön.“ Matthias Böde  STEREO

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