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Wasserstoffkreislauf

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Der Wasserstoffkreislauf der Natur

Seit 50 Jahren ist mir klar, dass Wasserstoff die gottgegebene und gottgewollte Energiequelle unseres Universums ist. Sie liefert die gesamte Energie im Universum durch die Kernfusion in allen Sonnen. Wasserstoff wird in Helium verwandelt. Die überschüssige Energie dieses Kernprozesses wird in Form verschiedenster Strahlungen abgegeben und ermöglicht so das Leben auf unserer Erde.  Natürlich wird der Wasserstoff in der Sonne einmal zu Ende gehen. Uns sind aber noch ein paar Milliarden Jahre gegeben. Insoweit ist das im Moment nicht unser Thema. So wie der Mensch mit der Umwelt und damit der Erde noch immer umgeht, wird er wohl kaum Chancen haben, das Ende unserer Sonne zu erleben.

Alles, was in der Natur der Erde passiert, wird im Grunde von der Sonne ausgelöst* und ist das Ergebnis der Energieabstrahlung der Sonne. Die Erwärmung führt zur Verdunstung von Wasser, zu Wolkenbildung und in Verbund mit Erddrehung und Tag- und Nachtseite zu Wind und Wetter. Und wenn wir unseren blauen Planeten betrachten, finden wir im Vergleich zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems schon wieder eine gottgegebene Ausnahme – Wasser und damit Wasserstoff im Überfluss!


Quelle:
Teile der Darstellung wurden Grafiken entnommen, deren Rechte von Fotolia.com erworben wurde.

Der Wasserstoffkreislauf der Natur sieht also so aus: Wasser verdunstet, regnet ab, bildet Flüsse und Seen und fließt schließlich wieder ins Meer. Damit wird alles Leben auf der Erde ermöglicht. Dieser Kreislauf wird schon seit jeher vom Menschen zur Energiegewinnung genutzt. Schon die alten Römer bauten Wassermühlen auf hohem Niveau. Als Nebeneffekt des Wasserkreislaufs entsteht der Wind, auch er wird seit Tausenden von Jahren vom Menschen genutzt.
Da der Energieverbrauch mit Beginn der Industrialisierung sprunghaft anstieg, reichte all das nicht aus und man begann in großem Maßstab Kohle und später Erdöl zu verbrennen. Auch hier ist der in diesen Kohlenwasserstoffen gebundene Wasserstoff der Energielieferant. Damit schaffte es die Menschheit in den letzten 170 Jahren, das Klima der Erde zum Kippen zu bringen.
Seit ein paar Jahren rotiert unsere Politik nun wie wild in der Gegend herum, von allen Seiten beraten und fehlberaten, absolute Hilflosigkeit verbreitend. Windenergie: Ja! Solarindustrie und Fotovoltaik: Ja! Jetzt kosten die Subventionen zu viel! Reduzieren! Solarindustrie Crash! Offshore-Windenergie: Wie kommt sie zu uns??? Netze nicht vorhanden?! Auweia, das tut weh! Sparauflagen und Sanierungspflichten für Hausbesitzer: Mietpreiserhöhungen für Mieter! Wer denkt bei uns einmal von Grund auf und weitblickend richtig? Die Lobbyisten der Industrien haben starken Einfluss und Fachberater der Politik sind offensichtlich selten unabhängig.  Wie reagiert die Politik? Machen wir einfach alles, dann vergraulen wir keinen und niemand kann uns später vorwerfen, etwas nicht versucht zu haben.

Man weiß aber schon im voraus, dass alle Alternativenergien in absehbarer Zeit nicht ausreichen werden, um die Lücke der Kernkraftwerke, der Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke zu schließen. Und denken wir einmal an den Verkehr, die Gebäudeheizung und die Industrie.

*Eine Ausnahme stellt hier lediglich der Vulkanismus dar, also die Auswirkungen der im Innern der Erde gespeicherte Energie aus der Entstehungsphase des Planeten.  

Wasserstoff – unbegrenzte Energie im ewigen Kreislauf!

Das ist die einfache Lösung aller Energie-Probleme der Menschheit – ohne schädliche Nebenwirkungen für Mensch, Natur und den Planeten Erde. Und dazu noch billige Energie, die durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff durch Solarstrom gewonnen wird. Verbrennt man den Wasserstoff wie Erdgas, so entsteht durch die Verbindung mit dem Luftsauerstoff wieder Wasser. Wasserstoff kann also überall wie Erdgas verwendet werden.
Auch das vor 150 Jahren aus Kohle und Koks erzeugte „Stadtgas“ bestand zu 60% aus Wasserstoff.
Bei der Stromherstellung durch Gasturbinen in Kraftwerken, in Autos mit den heute üblichen Kolbenmotoren, im Gasherd bei der Gasheizung usw. Der Vorteil: Es entsteht kein klimaschädliches CO2 !  Das Wasser verlässt den Auto-Auspuff als Wasserdampf oder ein paar Tröpfchen Wasser und gelangt damit sofort wieder in den Wasserkreislauf der Erde zurück. Genau so bei allen anderen Anwendungen. Man kann also alle vorhandenen Technologien beibehalten ohne große Änderungen. Alles, was Erdgas kann, kann auch Wasserstoff – ohne die klimaschädlichen Auswirkungen! Klar, dass niemand an dieser Technologie interessiert ist, der von Öl oder Erdgas lebt.  Seit 40 Jahren wird daher mit allen Mitteln an einem Image der „Gefährlichkeit“ von Wasserstoff gebastelt, mit Erfolg, denn es stehen im Zweifel unbegrenzte Mittel zur Verfügung, um Wasserstoff als Energieträger zu verhindern!
Vor mehr als 40 Jahren fuhren Autos von VW und Mercedes als Versuchsfahrzeuge mit Wasserstoff auf deutschen Straßen. BMW beschäftigt sich seit 1980 mit dem Thema Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft und hat eine Luxuslimousine in Hybridtechnologie gebaut, die Benzin und Wasserstoff tanken kann. Das Fahrzeug wird nicht in Deutschland ausgeliefert. In München laufen auch seit vielen Jahren Wasserstoff-Busse, u.a. am Flughafen. Sie beweisen die Zuverlässigkeit und Sicherheit dieser Technik. Zur Zeit (2012) gibt es in Deutschland etwa 20 Wasserstofftankstellen, die meisten sind nicht für Jedermann zugänglich.  Warum? Wie soll Vater Staat die lukrative Treibstoffsteuer weiterhin erhalten, wenn ein paar schlaue Jungs sich ihren Wasserstoff selbst herstellen? Dies ist sicher ein größeres Problem als die Wasserstofferzeugung und der Einsatz! 
Beim Tag der offenen Tür besuche ich ein großes deutsches Forschungszentrum und dort besonders die Wasserstoffabteilung. Fürs  Publikum füllt man Luftballons und lässt sie über einem Bunsenbrenner knallen. In der Nähe steht ein alter Bildschirm, der im Endlosverfahren einen brennende Tankstelle zeigt. Ich frage den Professor: „Wollen Sie den Leuten Angst machen mit knallenden Luftballons und brennender Tankstelle?“ „ Im Gegenteil! Das könnte mit Wasserstoff nicht passieren.“  Ich frage weiter: „Warum geht es nicht voran mit dem Wasserstoff im Verkehrsbereich ?“  Der Professor: „ Stellen Sie sich vor, die Umstellung der deutschen Tankstellen auf Wasserstoff würde 3 Milliarden Euro kosten!“ Da kann ich nur lächeln in Anbetracht der Zahlungen für die Euro-Rettung. „Und warum passiert nichts?“ Professor: „Es fehlt der politische Wille!“     

Mein Credo:

Wenn wir eine rasche Lösung zur Rettung des Planeten brauchen, dann müssen wir Wasserstoff in unseren Autos verbrennen. Das funktioniert wie bei Erdgas. Wenn wir Zeit haben, können wir auf Elektro-Autos warten, die entweder mit Energie-Zelle arbeiten  - hier wird  Wasserstoff aus dem Tank in Strom verwandelt und treibt das Elektroauto (Mercedes ab 2015) - oder das rein batteriebetriebene Elektroauto, das den Strom dann hoffentlich aus einem Kraftwerk bezieht, das Gasturbinen mit Wasserstoff  betreibt.  Die Gebäude-Heizung erfolgt elektrisch – am besten durch Wärmepumpen – und ist dadurch extrem effizienter als andere Systeme. Die vorhandenen Stromnetze reichen aus und müssen nicht umgebaut werden. Man muss nur die vorhandenen Kohle und Öl-Kraftwerke auf Gasturbinen umstellen und zunächst mit dem bereits eingekauften russischen Erdgas betreiben - Ostseeleitung. Die abgeschalteten Kernkraftwerke und die noch folgen werden, müssen durch neue Gasturbinen-Kraftwerke ersetzt werden. Damit haben wir zwar im ersten Schritt dem Planeten Erde noch nicht geholfen, aber die richtigen Voraussetzungen für die Umstellung auf Wasserstoff geschaffen, sobald dieser in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht. Die Verfahren dafür sind bekannt. Ein neues interessantes Verfahren wurde im Hinblick auf den kommenden Wasserstoffbedarf in Deutschland entwickelt und 2007 patentiert. Und woher wissen wir, dass Gasturbinen mit Wasserstoff laufen? Für diese Fragen ist bei uns das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zuständig das sicher schon lange Antworten hat. Im Gespräch erfahre ich, dass auf einem Turbinenprüfstand eine Maschine mit Erdgas läuft und nun nach und nach mit Wasserstoff versorgt wird: “Ich drehe das Gas zu und den Wasserstoff auf – bis zu 100% - und nichts passiert! Die Turbine läuft einfach weiter wie vorher.“    
Sobald also die Wasserstoffproduktion gesteigert wird, kann man nach und nach das Erdgas durch Wasserstoff ersetzen. Selbst als technischer Laie erkennen Sie die Vorteile einer solchen Konzeption sofort. Worauf warten wir also noch?
Ach ja, es fehlt der politische Wille.  Volker Kühn im September 2012

Weiterführende Links:

Neu seit 2014/2015 – Es geht los!
http://www.unternehmen-und-gruender-in-sachsen-anhalt.de/Impulsmagazin_01/15_Zukunft_Hypos
http://www.sk.sachsen.de/15933.htm
http://www.dresdner-agenda21.de/index.php?id=147
http://www.focus.de/regional/sachsen-anhalt/energie-gabriel-sieht-grosse-chancen-in-wasserstoff-speicherung_id_4044320.html
http://stefanschroeter.com/701-verbundnetz-gas-richtet-den-blick-auf-wasserstoff.html

http://www.bio-wasserstoff.de/h2/index.html
http://www.bio-wasserstoff.de/h2/Energiekosten/Strom/strom.html
http://www.solarer-wasserstoff.de
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/materialflusslogistik/autoid/articles/430660/
http://idw-online.de/pages/de/news442238
http://www.hydrogencarsnow.com/hydrogen-electrolysis.htm
http://www.hydrogencarsnow.com/mercedes-fcell-bclass-tourer.htm
http://www.hydrogencarsnow.com/volkswagen-touran-hymotion.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Hydrogen_7#Motor
http://www.hydrogencarsnow.com/audi-a2h2-hydrogen-car.htm

http://www.hydrogencarsnow.com/eu-hydrogen-highway.htm
http://www.hydrogencarsnow.com/gm-h2h-hummer.htm
http://www.hydrogencarsnow.com/blog2/index.php/category/hydrogenaircraft/
http://www.hydrogencarsnow.com/ford-model-u.htm
http://www.hydrogencarsnow.com/giugiaro-vadho.htm

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19.09.2017
ErsterWasserstoff-ZugderWelt.pdf

25.09.2017
Power-to-Gas-17.pdf

19.09.2017
Trends_Wasserstoff_01201701.pdf

19.09.2017
Wasserstoff_News_MB_17.pdf

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